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Den perfekten Lebenslauf erstellen

Ihr Lebenslauf soll Sie Ihrem zukünftigen Arbeitgeber vorstellen und ihm Ihre Fähigkeiten aufzeigen. Für viele Bewerber scheinen die Grundsätze im Aufsetzen eines Lebenslaufes offensichtlich zu sein aber sie werden oft übersehen. Außerdem ist es machmal schwierig, den notwendigen Abstand zum eigenen Lebenslauf zu haben und diesen mit fremden Augen zu sehen. Diese Hinweise sollten Sie in Ihrem Bemühen unterstützen.

Ihr Lebenslauf dient der Eigenvermarktung und soll einen Arbeitgeber überzeugen, Sie zu einem Erstgespräch einzuladen. In diesem Gespräch wird Ihr Lebenslauf unter Umständen nur überflogen und wenn Ihre Fähigkeiten daraus nicht klar erkennbar sind, könnte es in einer Absage enden.

Es gibt einige Regeln die Sie befolgen sollten, wenn Sie Ihren Lebenslauf erstellen:

1. Halten Sie es schlicht und einfach!

  • Fassen Sie sich kurz. Versuchen Sie Ihren Lebenslauf auf maximal zwei Seiten zu beschränken. Das Ziel ist, das Interesse des Lesers zu gewinnen um ihm das Gefühl zu geben, dass Sie die richtige Person für die Position sind. 
  • Übertreiben Sie es mit der Formatierung nicht. Benutzen Sie für Ihren Lebenslauf einfache Schriftarten wie Arial oder Verdana. Verzichten Sie auf Rahmen oder Bilder – sie sind nicht nötig. Vermeiden Sie alles, was den Leser ablenken könnte. 
  • Weniger ist mehr. Sie mögen vielleicht denken, dass Sie so viel Informationen wie möglich auf eine Seiten bringen sollten. Damit erreichen Sie aber das Gegenteil. Eine übersichtliche Aufteilung führt das Auge des Lesers gezielt auf das Wesentliche in Ihrem Lebenslauf.

2. Prüfen, prüfen, prüfen ...

  • Verschicken Sie Ihren Lebenslauf niemals ohne diesen vorher auf Tipp- und Grammatikfehler sowie Fehler im Satzbau kontrolliert zu haben. Wenn möglich, lassen Sie ein paar Tage vergehen, bevor Sie ihn ein letztes Mal durchlesen. Am Besten Sie lassen jemand anderen Ihren Lebenslauf lesen bevor Sie ihn verschicken. Fehler werden sehr leicht übersehen, wenn Sie ein Schriftstück mehrere Male gelesen haben: Vier Augen sehen mehr als zwei. 
  • Falls Sie Ihren Lebenslauf in englischer Sprache verfassen und in Ihrer Textverarbeitung die Rechtschreibprüfung aktiviert haben sollten, achten Sie bitte auf Ihre Einstellung im Hinblick auf britisches oder amerikanisches Englisch. Verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf die Rechtschreibprüfung. Denken Sie daran, dass diese nur die Rechtschreibung aber nicht die Wortwahl prüfen kann.

3. Eine sinnvolle Struktur

  • Es gibt zwei grundsätzliche Möglichkeiten Ihren Lebenslauf zu strukturieren: In einen funktionalen oder in einen chronologischen Lebenslauf. Dies hängt von Ihrer persönlichen Situation ab. Bitte beachten Sie, dass der chronologischer Lebenslauf in Deutschland gängiger ist. 
  • Ein funktionaler Lebenslauf bezieht sich eher auf Ihre Fähigkeiten als auf Ihre früheren Arbeitgeber und legt den Schwerpunkt auf Ihren Fähigkeiten. Ein solcher Lebenslauf ist hilfreich, wenn Sie lange nur in einem Unternehmen gearbeitet haben oder Ihren Arbeitgeber häufig gewechselt haben sollten. 
  • Ein chronologischer Lebenslauf führt Ihre Tätigkeiten nach aktuellem- und früheren Arbeitgebern absteigend auf. Hierbei stehen die Tätigkeitsbeschreibung sowie die Dauer der Beschäftigung im Vordergrund. Diese Art Lebenslauf ist sinnvoll in Fällen in denen Sie Ihren Karrierefortschritt aufzeigen möchten und ist, wie gesagt, in Deutschland üblicher. Nicht zuletzt, weil der künftige Arbeitgeber meist einen lückenlosen Lebenslauf wünscht. 
  • Als nächstes sollten Sie die Erfolge in Ihrer Laufbahn hervorheben. Wählen Sie drei oder vier wichtige Aufgaben aus. Dabei sollten Sie nicht nur schildern, wie Sie diese Aufgaben umgesetzt haben sondern auch mit welchem Erfolg. Schildern Sie auch, welche Vorteile die Umsetzung dieser Aufgaben der Firma gebracht haben. Wenn die Erfolge sich mit Zahlen, Daten und Fakten untermauern lassen, umso besser. Dabei sollten Ihre Hauptverantwortlichkeiten oder –aufgaben in jeder Position aufgezeigt werden. Dies verleiht Ihrem Lebenslauf Gewicht und Glaubwürdigkeit.

    Benutzen Sie für diese Auflistung lieber Stichpunkte und kurze Auflistungen als langatmige Sätze. Dies sorgt für einen schnelleren Überblick.
  • Langes Schreiben – begehen Sie nicht den Fehler ihren Lebenslauf in eine endlose Auflistung von Aufgaben und Tätigkeitsbeschreibungen zu verwandeln ohne Resultate und Vorteile für Ihr Unternehmen auszuführen. 
  • Um Ihre Fähigkeiten zu untermauern sollten Sie auch ihre Aus- und Weiterbildung aufführen. Sinnvoll dafür ist auch eine Aufstellung von Schulungen und Kursen an denen Sie teilgenommen haben. 
  • Zu guter Letzt sollten Sie auch ein paar Informationen über sich selbst aufführen. Auch hier gilt: Fassen Sie sich kurz.

4. Unbedingt zu vermeiden:

  • Erwähnen Sie in Ihrem Lebenslauf keine persönlichen Versagen oder Misserfolge. Solche Themen lassen sich im Gespräch besser erklären und im Kontext der jeweiligen Fragestellung erläutern. 
  • Informationen zum gewünschten Gehalt. Heben Sie diese Frage für das Bewerbungsgespräch auf. Wenn in der Stellenanzeige nach dem Gehaltswunsch gefragt wird, soll dieser Wunsch in Ihrer Bewerbung genannt werden. 
  • Einige Beispiele für Informationen, die nicht in einem Lebenslauf gehören: Ihr Gewicht, Ihre Körpergröße, Ihre politische Einstellung, Ihr Gesundheitszustand. All diese persönlichen Informationen sind für Ihre Bewerbung überflüssig. 
  • Der Grund für die Beendigung Ihres früheren Arbeitsverhältnisses. Falls ihr neuer Arbeitgeber diesen Grund wissen möchte, wird er danach fragen. Bei einem häufigen Wechsel in den letzten Jahren, kann es sinnvoll sein, von dieser Regel abzusehen und die Gründe für den Wechsel aufzuzeigen, beispielsweise bei Insolvenz des Arbeitgebers. 
  • Machen Sie keine negativen Bemerkungen über Ihren früheren Arbeitgeber. 
  • Im Deutschen gehört beispielsweise ein Doktortitel zum Namen dazu und wird in der Regel aufgeführt. Weitere Titel und Qualifikationen werden beispielsweise in englischen Lebensläufen aufgeführt - siehe den englischen Abschnitt um Hinweise darüber zu erhalten. 
  • Lücken in Ihrem Lebenslauf: Wenn diese nicht erklärt werden, werfen sie nur unangenehme Fragen auf. Deshalb geben Sie eine sachliche und neutrale Erklärung in Stichworten, was in dieser Zeit passiert ist, z.B. „arbeitssuchend“. 
  • Namen von Referenzgebern: Diese brauchen Sie nicht aufzuführen, falls Sie nicht dazu ausdrücklich aufgefordert worden sind; diese werden unter Umständen später angefordert.

Denken Sie bitte daran:

  • Nutzen Sie Zahlen, Daten und Fakten um aufzuzeigen, was Sie getan haben. 
  • Wirken Sie seriös: Zeigen Sie lieber im Gespräch ihren Sinn für Humor, wenn es im Kontext passt, nicht auf dem Papier. 
  • Kommen Sie auf den Punkt: Kurz und bündig bekommen Sie die Aufmerksamkeit des Lesers und behalten diese auch. 
  • Vermarkten Sie Ihre Fähigkeiten, nicht nur Ihre Positionsbezeichnung. Beschreiben Sie wie und was Sie getan haben. 
  • Seien Sie vorsichtig mit Ihren Interessen. Ihre Hobbies sagen viel über Sie aus. Wählen Sie eines aus, dass Ihren zukünftigen Arbeitgeber beeindruckt. 
  • Rufen Sie Devonshire an!

Viel Glück!

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