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Das perfekte Bewerbungsschreiben

Ob ein Bewerbungschreiben gelungen ist oder nicht verhält sich wie mit der Schönheit: Das Urteil liegt im Auge des Betrachters. Es gibt jedoch Grundsätze und Regeln, die als Checkliste dienen können, damit Ihre Bewerbung positiv auffällt und Sie zum Gespräch eingeladen werden. 

  • Viele Hinweise für das Verfassen Ihres Lebenslaufs sind auch für das Verfassen eines Bewerbungsschreibens relevant: Halten Sie es vor allem kurz und bündig. 
  • Bedenken Sie, dass Ihr Anschreiben (meist) der erste Kontakt mit einem potenziellen Arbeitgeber ist. Es ist daher wichtig, dass Sie einen guten ersten Eindruck machen. 
  • Für das Anschreiben reicht eine DIN-A4 Seite. Ist Ihr Schreiben länger, kann es passieren, dass der potenzielle Arbeitgeber das Interesse verliert. 
  • Es ist heute üblich, dass Sie Ihr Anschreiben mit dem Computer und nicht per Hand oder mit der Schreibmaschine verfassen. Dies zeigt, dass Sie mit den gängigen MS Office Programmen vertraut sind. Sollten Sie Ihre Bewerbung per E-Mail versenden, ist es wichtig, dass das Anschreiben in Word erstellt wird. 
  • Vermeiden Sie Massensendungen und verwenden Sie das aktuelle Datum – sonst erwecken Sie den Eindruck, Sie würden Ihre Bewerbungen „auf Vorrat“ schreiben. Beziehen Sie sich auf Punkte aus der Stellenanzeige oder lassen Sie Informationen einfließen, die Sie über das Unternehmen haben. 
  • Adressieren Sie Ihr Schreiben an den/die richtige Ansprechpartner/in. Vergewissern Sie sich, dass Sie den Namen richtig geschrieben haben! 
  • Der Betreff enthält die Überschrift aus der Anzeige, Quelle und Erscheinungsdatum der Anzeige; bei einer Initiativbewerbung ist die Überschrift der Grund für die Bewerbung. 
  • Orientieren Sie Ihr Schreiben an Ihre/n Gesprächspartner/in, an der Stellenanzeige oder der Branche, die Sie ansprechen bzw. anschreiben möchten. Ihr Bewerbungsschreiben soll das Interesse an Ihrer Person wecken. 
  • Greifen Sie drei bis fünf entscheidende Anforderungen aus der Stellenanzeige auf und beweisen Sie, wie Sie fachlich und persönlich zur offenen Position passen. Sie könnten zum Beispiel erwähnen, wie Sie Ihr Englisch im Job einsetzen oder über artverwandte Verantwortlichkeiten aus einer früheren Tätigkeit schreiben. Auf alle Fälle ist es wichtig, eine Verbindung aus ihrer bisheringen Berufserfahrung zur angestrebten Position herzustellen. Gleichzeitig heben Sie hervor, warum die neue Position für Sie interessant wäre oder eine Herausforderung darstellt. Damit betonen Sie Ihre klaren Vorstellungen von ihrem nächsten beruflichen Schritt. 
  • Vermeiden Sie unbedingt inhaltsleere Schlagwörter, Floskeln, usw. (z.B. Ich bin motiviert, voller Elan sowie offen für alles und daher genau die richtige Person für Sie). Besser ist es, ein kurzes Beispiel zu erwähnen, das Ihre Fähigkeiten oder Ihre Persönlichkeit unterstreicht. 
  • Achten Sie auf eine übersichtliche Gliederung des Textes und auf genügend Platz zwischen den einzelnen Absätzen. 
  • Prüfen Sie Ihr Schreiben doppelt und dreifach auf korrekte Rechtschreibung und Orthographie. 
  • Versehen Sie Ihr Schreiben mit einer handschriftlichen Unterschrift.

Das Anschreiben in einer E-mail

  • Sich auf eine Stelle per E-Mail zu bewerben ist effizient und zeitgemäß. Ob das Schreiben sein Ziel erreicht, nämlich das Interesse des Lesers bzw. der Leserin zu erwecken, hängt vielmehr vom Gesamteindruck ab. Deshalb ist es wichtig, der Bewerbung per E-Mail genauso viel Beachtung zu schenken wie ein formelles Schreiben per Post. 
  • E-mails werden oftmals für eine informellere und persönlichere Form der Kommunikation verwendet. Aber bei Bewerbungen ist es wichtig, die Form eines/r seriösen Bewerbers/in zu wahren. Deshalb lassen Sie lieber das Ausrufezeichen außen vor, genauso wie umgangssprachliche Redewendungen. „Smileys“ und andere „Emoticons“ oder kluge Sprüche haben im Bewerbungsschreiben per E-Mail nichts verloren. 
  • Der Inhalt Ihrer E-Mail sollte wie ein Brief verfasst sein, wobei Sie ein Anschreiben als Anhang beifügen können. Wenn Sie nur den Satz schreiben „Anbei finden Sie meinen Lebenslauf.“, verpassen Sie die Möglichkeit, sich Ihrem potenziellen neuen Arbeitgeber gegenüber vorzustellen, zu positionieren und dem Ansprechpartner bzw. der Ansprechpartnerin wichtige Details mitzuteilen. Das schmälert ihre Chancen sich positiv darzustellen. 
  • Verwenden Sie witzige E-Mail-Adressen (lululaluna@web.de) ausschließlich für ihre private E-Mail-Korrespondenz, wenn Sie ernst genommen werden möchten. Idealerweise besteht Ihre E-Mail-Adresse aus Ihrem Vor- und Nachnamen.
  • Stellen Sie sicher, dass die Überschrift Ihrer E-Mail einen aussagekräftigen Betreff enthält. Kryptische Überschriften oder der Versuch, humorvoll zu wirken, kann bewirken, dass Ihre E-Mail prompt im Spam-Ordner landet oder sogar automatisch gelöscht wird. 
  • Prüfen Sie, ob Anhänge tatsächlich geöffnet werden können. Am besten senden Sie sich selbst eine E-Mail und vergewissern Sie sich, dass die Anlagen zugänglich sind. Verwenden Sie ausschließlich Standard-Software. Damit stellen Sie sicher, dass Ihr/e Empfänger/in den Anhang öffnen kann. 
  • Und zu guter Letzt: VIEL ERFOLG!
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